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Auf geht's!

Mit der Wander-uni machen Menschen sich auf den Weg – in die Natur und zu sich selbst.
von Carsten Gohlke vom 18.03.2024
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Ein kleines Schild mit der Aufschrift »Wander-Uni« auf einem Feldweg lenkt mich zu dem alten Haus am Ortsrand von Brückla. Die kleine Gemeinde gehört heute zum ostthüringischen Hohenleuben. Hier treffen sich die Semesterteilnehmer der »Wander-Uni 2023« zu ihrer Auftaktveranstaltung. Das Haus ist ein bisschen in die Jahre gekommen. Der Garten verwildert. Ein großer Tisch und ein paar bunte Stühle laden zum Verweilen ein, und ich nehme Platz. Niklas Bartoldi hat mich an diesen Ort der Ruhe eingeladen. Er ist einer der Organisatoren des Wanderunisemesters. Er lacht, als ich ihn danach frage, wie viel Wandern im klassischen Sinne eigentlich in einer Wander-Uni steckt. »Nun, wandern ist schon ein Teil der Philosophie der Wander-Uni. Aber wer hier an klassische Hörsäle, Mensa und Studentenleben denkt, der ist auf dem Holzweg. Hier geht es eher darum, das Leben auf andere Art zu entdecken, umherzuziehen, neue Wege zu erkunden, sich Dinge anzuschauen, sich Dinge anzueignen, irgendwie so ein bisschen eine Schule des Lebens für das eigene Leben.«

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