Was mir wertvoll ist …
Zeit und Muße
von
Anne-Katrin Wehrmann
vom 30.01.2016
Felix Quadflieg ist ein Frühaufsteher. Gegen sechs Uhr morgens verlässt er üblicherweise sein Bett und geht gemütlich in die Küche, um sich einen Kaffee zu machen. Danach passiert erst einmal nicht viel. Mindestens eine Stunde nimmt sich der Bremer die Zeit, den Tag einfach nur kommen zu lassen und seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. »Ich horche in mich hinein, genieße meinen leckeren Kaffee und empfinde dabei oft ein Glücksgefühl«, sagt er. »Das ist dann ein schöner Einstieg in den Tag.«
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Datum der Erstveröffentlichung: 30.01.2016
Felix Quadflieg lebt in Bremen. Der 56-Jährige hat die Muße zu einem zentralen Bestandteil seines Lebens gemacht – und vor 25 Jahren den Verein »Otium« (lateinisch für Muße) zur Förderung des Müßiggangs gegründet. Nach seinem Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften stieg er 1987 aus der Tretmühle aus und lebte bis 2004 in einem Kleingarten. Sein Verein Otium will die Öffentlichkeit mit Aktionen, Happenings und Lesungen für eine gesellschaftliche Diskussion über den Arbeitswahn sensibilisieren.
Felix Quadflieg lebt in Bremen. Der 56-Jährige hat die Muße zu einem zentralen Bestandteil seines Lebens gemacht – und vor 25 Jahren den Verein »Otium« (lateinisch für Muße) zur Förderung des Müßiggangs gegründet. Nach seinem Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften stieg er 1987 aus der Tretmühle aus und lebte bis 2004 in einem Kleingarten. Sein Verein Otium will die Öffentlichkeit mit Aktionen, Happenings und Lesungen für eine gesellschaftliche Diskussion über den Arbeitswahn sensibilisieren.

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