Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2019
Was ist heilig?
Der Inhalt:

Die Not der Fleischarbeiter

von Thomas Seiterich vom 20.06.2019
Der Verein »Aktion Würde und Gerechtigkeit« berät ausgebeutete Osteuropäer
Arbeiter in der Fleischindustrie: Akkord-Arbeit unter extremen Temperaturbedingungen (Foto: Alamy Stock Foto)
Arbeiter in der Fleischindustrie: Akkord-Arbeit unter extremen Temperaturbedingungen (Foto: Alamy Stock Foto)
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Unbekannte haben dem Priester Peter Kossen einmal nachts ein totes Tier vor die Haustür gelegt. Es war ein »Gruß« nach Art der Mafia. Zur Warnung, dass sein Eintreten für ausgebeutete, osteuropäische Schlachthof-Arbeiter krasse Folgen zeitigen könnte. Jüngst hat ein Unbekannter den couragierten Pfarrer von Lengerich wissen lassen, er solle die Radschrauben an seinem VW jeden Morgen auf ihre Festigkeit prüfen, bevor er losfahre. Den Theologen Kossen schüchtert das nicht ein.

Jetzt hat er den Verein Aktion Würde und Gerechtigkeit gegründet, um das Engagement für die Arbeitsmigranten auf breitere Füße zu stellen. »Würde und Gerechtigkeit wird ihnen als Leiharbeiter in der Fleischindustrie oft vorenthalten«, sagt der Pfarrer. Sie arbeiten Akkord in Kälte oder Hitz

Kommentare
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.