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kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2017
Wie viel Religion verträgt die Kunst?
Eine Spurensuche auf der documenta
Der Inhalt:

Urlaub in Diktaturen?

Urlaubszeit. Doch wohin soll die Reise gehen, in welchem Land gebe ich mein Geld aus? Helfe ich den dort lebenden Menschen – oder unterstütze ich ungewollt ein totalitäres Regime? Vielleicht setze ich sogar meine persönliche Sicherheit aufs Spiel. Kann ich zum Entspannen in Diktaturen reisen? Ein Pro und Contra
Urlaub in Diktaturen? Ja, sagt die Politikwissenschaftlerin Maria Haberer, es ist wichtig mit Menschen auch in Diktaturen in Kontakt zu kommen. Nein, meint Ralf-Uwe Beck, Theologe und Bürgerrechtler, wirtschaftliche Einbußen sind ein Signal an die Machthaber (Fotos: Pramme; Mehr Demokratie)
Urlaub in Diktaturen? Ja, sagt die Politikwissenschaftlerin Maria Haberer, es ist wichtig mit Menschen auch in Diktaturen in Kontakt zu kommen. Nein, meint Ralf-Uwe Beck, Theologe und Bürgerrechtler, wirtschaftliche Einbußen sind ein Signal an die Machthaber (Fotos: Pramme; Mehr Demokratie)

Maria Haberer: Ja, jetzt erst recht!

Iran? Nordkorea? Türkei? Darf ich Tourismusattraktionen bewundern, während Oppositionelle verhaftet werden? Ja, es gibt gute Gründe, »jetzt erst recht« zu sagen. Ein »bewusster« Tourismus in ein Land mit autoritärem Regime ist nicht nur moralisch vertretbar, sondern kann sogar geboten sein. Ich stelle mir die Frage: In wessen Tasche fließt mein Geld? Wen unterstütze ich vor Ort?

Zum Beispiel Ägypten: Der Tourismus, dort eine der lukrativsten Branchen, liegt am Boden. Die Zahl der Touristen ist zwischen Sommer 2015 und Winter 2017 fast um die Hälfte gesunken. Davon sind aber nicht

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