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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2016
Warum ich (nicht) bete
Der Inhalt:

Geschenke zu Weihnachten?

von Eva-Maria Lerch, Mirjam Lerch vom 18.12.2016
In den Wochen vor dem Fest stöbern jetzt die meisten Menschen in Geschäften, auf Weihnachtsmärkten und im Internet nach Präsenten für ihre Verwandten und Freunde. Aber brauchen wir das? Eine Auseinandersetzung zwischen Tochter und Mutter
Für Mirjam Lerch (linkes Bild) gehört Schenken und Beschenktwerden zu Weihnachten dazu, Eva-Maria Lerch meint, der Ursprung des Festes geht darüber verloren
Für Mirjam Lerch (linkes Bild) gehört Schenken und Beschenktwerden zu Weihnachten dazu, Eva-Maria Lerch meint, der Ursprung des Festes geht darüber verloren
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Mirjam Lerch: Ja, das ist mir ganz wichtig

Als meine Mutter mir vorschlug, in diesem Jahr auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten, war ich nicht gerade begeistert. »Aber das gehört doch dazu!«, habe ich spontan in den Hörer gerufen.

Wenn ich an Weihnachten denke, habe ich ein genaues Bild vor Augen. Es lebt von Ritualen, angefangen vom gemeinsamen Aufbauen der Krippe bis hin zum gemütlichen Weißweintrinken auf dem Sofa. Und auch das Beschenken gehört dazu und macht einen wichtigen Teil des Heiligen Abends aus.

Schon seit Wochen mache ich mir Gedanken über die Weihnachtstage und über die, mit denen ich sie verbringen

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Ludger Harhues
23.12.2016
Ich finde schenken und beschenkt werden schön. Oft habe ich im Sommerurlaub schon die meisten Weihnachtsgeschenke zusammen. Damit wird der Stress natürlich bedeutend geringer. Und ich finde es spannend was mir meine 3 Kinder 23-29 schenken. Wo verorten sie mich millieutechnisch, wo sehen sie meine Interessen. Und detailierte Wünsche sind manchmal auch ganz hilfreich, wenn der Nachwuchs noch nicht so finanzkräftig ist.
Barbara Bachmann
22.12.2016
Ich mußte schmunzeln als ich beide Meinungen las. Meine Tochter heißt auch Mirjam, ist 20 Jahre alt und studiert. Ich, die Mutter, bin 1958 geboren. Meine Tochter würde vermutlich das Gleiche schreiben wie die andere Mirjam. Sie gibt sich auch sehr viel Mühe mit ihren Geschenken. Und ich kann Frau Lerch sehr gut verstehen. Ich sehe es ähnlich. Wenn schenken zur Verpflichtung wird, verliert es seinen Zauber und seine gezeigte Zuwendung. Ich kaufe schon seit Jahren nichts mehr. Ich verschenke nur noch selbstgemachte Aufmerksamkeiten: selbstgebackene Kekse, Marmeladen aus dem eigenen Garten, selbstgefaltete Sterne, selbstgetöpferte Sachen aus meiner Töpfergruppe. Darin habe ich Zeit und mich selbst hineingegeben. Oder ich verschenke Zeitgutscheine für eine gemeinsame Wanderung, eine Fahrradtour, eine Kanutour, einen Kinobesuch, einen Cafe- oder Konzert- oder Museumsbesuch. Gemeinsame Zeit ist mir sehr wertvoll.
Elke Strackerjan
22.12.201610:03
Frau Lerch spricht mir aus der Seele.

Wir schenken uns das ganze Jahr über
etwas, wenn mir spontan etwas einfällt.
Das ganze Jahr über aufmerksam sein,
wie´s dem anderen geht und ob er etwas
braucht. Weihnachten ist sozusagen
immer, wenn wir füreinander da sind.