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kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2018
Hoffen über den Tod hinaus
Ein Streifzug durch die Religionen
Der Inhalt:

Bus und U-Bahn gratis nutzen?

Die Luft in vielen deutschen Städten ist schlecht. Sie würde besser, wenn dort weniger Autos führen. Deshalb denkt die Bundesregierung daran, Länder und Kommunen finanziell zu fördern, wenn sie ihren öffentlichen Nahverkehr gratis nutzen lassen. Ist das sinnvoll – und machbar? Uns interessiert Ihre Meinung! Argumente? Finden Sie in diesem Pro und Contra
Ist Gratis-Busfahren in der Stadt das richtige Angebot an alle Kunden, um die Luft rein zu halten? Kann und soll das die öffentliche Hand bezahlen? Boris Palmer (links), Tübingens Oberbürgermeister, sagt: »Ja!« Andreas Knie vom Innovationszentrum für Mobilität sagt: »Nein!« (Fotos: pa/zucchi; WZB/Ausserhofer)
Ist Gratis-Busfahren in der Stadt das richtige Angebot an alle Kunden, um die Luft rein zu halten? Kann und soll das die öffentliche Hand bezahlen? Boris Palmer (links), Tübingens Oberbürgermeister, sagt: »Ja!« Andreas Knie vom Innovationszentrum für Mobilität sagt: »Nein!« (Fotos: pa/zucchi; WZB/Ausserhofer)

Boris Palmer: »Ja! Das ist die billigste Lösung«

»Kostenlos ist natürlich nichts im Leben, geschenkt. Ich plädiere für eine Finanzierung des Nahverkehrs durch Steuern und Abgaben anstelle der Nutzer. Aber kostenfreier Nahverkehr kostet auch keine 18 Milliarden Euro, denn jede Kommune muss selbst den richtigen Weg finden.

In Tübingen ist jedenfalls der kostenfreie Nahverkehr die billigste Lösung, um schnell sehr viel mehr Menschen in die Busse zu locken. Wir haben bereits einen sehr gut ausgebauten Stadtverkehr, am Angebot fehlt es nicht. Anders als verstopfte Schienensysteme in Großstädten könnten wir auch binnen eines Jahres doppelt so viele Passagie

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