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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 6/2021
Lügen! Vertuschen! Diskriminieren!
Jetzt gilt es, Farbe zu bekennen
Der Inhalt:

Missbrauchsgutachten
Wahrheit und Nebel

von Christoph Fleischmann vom 22.03.2021
Der Kölner Kardinal wollte ein Missbrauchsgutachten, das Lehre und Hierarchie der Kirche nicht in Frage stellt. Nun zeigt das Gutachten auch kirchenspezifische Faktoren des Führungsversagens.
Kardinal Woelki mit Monstranz: Die Führungsmannschaft versteckt sich hintereinander und hinter Christus (Foto: pa/Kästle)
Kardinal Woelki mit Monstranz: Die Führungsmannschaft versteckt sich hintereinander und hinter Christus (Foto: pa/Kästle)
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Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki preschte im Herbst 2018 vor, als die große MHG-Studie der deutschen Bischofskonferenz zu sexuellem Missbrauch in der Kirche vorgestellt wurde. Als Erster kündigte er eine eigene, genauere Untersuchung für sein Erzbistum an. Warum? Die MHG-Studie wurde zu einer Vorlage für eine Kirchenreformdiskussion: Katholische Sexualmoral, Zölibat und die Vorrangstellung der Kleriker gehörten, so war zu lesen und zu hören, als Konsequenz aus dem massenhaften Missbrauch auf den Prüfstand. Woelki war klar: Wollte er diesem Reformdruck etwas entgegensetzen, dann musste er zeigen, dass Missbrauchsaufarbeitung auch konservativ geht; dass er als Wahrer der kirchlichen Lehre nicht laxer, sondern strenger ist bei der Missbrauchsverfolgung. Dann aber konnte er kein Gutachten gebrauchen, dass als Konse

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