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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2019
Respekt. Vertrauen. Versöhnung
Was der Mensch zum Leben braucht
Der Inhalt:

Drewermanns Rückkehr

von Anne Strotmann vom 21.12.2019
Fast dreißig Jahre ist es her, dass die katholische Kirche dem Theologen und Psychotherapeuten Eugen Drewermann verbot, zu lehren und zu predigen. Nun sprach er erstmals wieder in seiner alten Wirkungsstätte, der Theologischen Fakultät Paderborn. Ein Sinneswandel?
Fotoaufstellung: Eugen Drewermann (Mitte) mit Rektor Stefan Kopp (rechts) und dem Journalisten Joachim Frank als Moderator (links) (Foto: Auffenberg)
Fotoaufstellung: Eugen Drewermann (Mitte) mit Rektor Stefan Kopp (rechts) und dem Journalisten Joachim Frank als Moderator (links) (Foto: Auffenberg)
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Sie wollen daraus »keine Sensation machen«, sagt der Rektor der Theologischen Fakultät Paderborn, Stefan Kopp, zur Begrüßung. Darin seien er und Eugen Drewermann sich einig. Das ändert allerdings nichts daran, dass Eugen Drewermanns Auftritt in der Paderborner Fakultät nach fast dreißig Jahren zumindest als historischer Tag gesehen wird. Die 400 Plätze im großen Auditorium sind besetzt, zudem wird Drewermanns Rede über die »Macht der Ohnmacht Jesu« live in zwei weitere Säle und ins Internet übertragen. Sie ist Teil einer Vorlesungsreihe über »Macht und Ohnmacht in der Kirche«.

»Ich muss dazu sagen – natürlich, das ist der unangenehme Teil an der Sache«, fährt Kopp fort, »es gibt hier auch eine Geschichte, wie Sie wissen.« Weil Kopp nicht sagt, was die »Geschichte« ist

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