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»Theologen mögen weiter streiten ...«

von Axel Noack, Antje Vollmer, Thomas Andonie vom 24.08.2018
Wir haben die Publik-Forum-Petition an den Papst unterschrieben. Mehr Ökumene und keine Ausgrenzung am Tisch des Herrn: Das ist unser Ziel. Als Erstunterzeichner sagen wir: Macht Schluss mit dem Zank ums Abendmahl!
Axel Noack, Antje Vollmer, Thomas Andonie: Sie haben die Publik-Forum-Petition an den Papst unterschrieben. (Fotos: pa/Wolf; pa/Eventpress Stauffenberg; KNA)
Axel Noack, Antje Vollmer, Thomas Andonie: Sie haben die Publik-Forum-Petition an den Papst unterschrieben. (Fotos: pa/Wolf; pa/Eventpress Stauffenberg; KNA)

Seit Ende Juni läuft die Publik-Forum-Petition an Papst Franziskus. Weit mehr als 16 000 Frauen und Männer haben sie mittlerweile unterzeichnet. Bis Mitte September könnten 20 000 Unterschriften zusammenkommen. Ende September tagt die katholische Deutsche Bischofskonferenz, die über den Kommunion-Streit sprechen wird. Er beschäftigt die Bischöfe seit Monaten. Wird das Votum so vieler Christinnen und Christen sie berühren?

Der Papst wird in der Petition gebeten: »Lassen Sie nicht zu, dass in einer wichtigen ökumenischen Frage ein elitärer Geist das Miteinander der Christinnen und Christen verhindert.« Würde er den Mehrheitsbeschluss der deutschen Bischöfe zur Öffnung der Eucharistie vom Februar 2018 bestätigen, könnte die Bischofsminderheit sich dieser Öffnung für evangelische Christen nicht mehr verweigern.

Viele Erstunterzeichnerinnen und -unterzeichner stützen das Anliegen mit ihrem Namen auf Publik-Forum.de, darunter jene drei:

Axel Noack: »Die Kirchen stehen sich selbst im Wege«

»Es reicht nicht, immer Vertröstungen auszusprechen und zur Geduld zu mahnen. Deshalb ist es bedauerlich, wenn bei einem relativ kleinen Schritt – wie der gemeinsamen Kommunion von Ehepaaren – schon die Notbremse gezogen wird. Gerade im Osten Deutschlands stehen alle Kirchen ihrer Verkündigung selbst im Wege, wenn es nicht gelingt zu zeigen, dass wir erst einmal gemeinsam Christen sind. Die theologischen Unterschiede sollen nicht bestritten werden, aber der Umgang miteinander muss von Freundlichkeit und Liebe geprägt sein. Das muss nach außen sichtbar werden.«

Antje Vollmer: »Christe

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