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»Theologen mögen weiter streiten ...«

Wir haben die Publik-Forum-Petition an den Papst unterschrieben. Mehr Ökumene und keine Ausgrenzung am Tisch des Herrn: Das ist unser Ziel. Als Erstunterzeichner sagen wir: Macht Schluss mit dem Zank ums Abendmahl!
Axel Noack, Antje Vollmer, Thomas Andonie: Sie haben die Publik-Forum-Petition an den Papst unterschrieben. (Fotos: pa/Wolf; pa/Eventpress Stauffenberg; KNA)
Axel Noack, Antje Vollmer, Thomas Andonie: Sie haben die Publik-Forum-Petition an den Papst unterschrieben. (Fotos: pa/Wolf; pa/Eventpress Stauffenberg; KNA)

Seit Ende Juni läuft die Publik-Forum-Petition an Papst Franziskus. Weit mehr als 16 000 Frauen und Männer haben sie mittlerweile unterzeichnet. Bis Mitte September könnten 20 000 Unterschriften zusammenkommen. Ende September tagt die katholische Deutsche Bischofskonferenz, die über den Kommunion-Streit sprechen wird. Er beschäftigt die Bischöfe seit Monaten. Wird das Votum so vieler Christinnen und Christen sie berühren?

Der Papst wird in der Petition gebeten: »Lassen Sie nicht zu, dass in einer wichtigen ökumenischen Frage ein elitärer Geist das Miteinander der Christinnen und Christen verhindert.« Würde er den Mehrheitsbeschluss der deutschen Bischöfe zur Öffnung der Eucharistie vom Februar 2018 bestätigen, könnte die Bischofsminderheit sich dieser Öffnung für evangelische Christen nicht mehr verweigern.

Viele Erstunterzeichnerinnen und -unterzeichner stützen das Anliegen mit ihrem Namen auf Publik-Forum.de, darunter jene drei:

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Petition an den Papst: Jetzt unterschreiben!

Keine Ausgrenzung am Tisch des Herrn!

Retten wir gemeinsam die Ökumene!/ mehr

Axel Noack: »Die Kirchen stehen sich selbst im Wege«

»Es reicht nicht, immer Vertröstungen auszusprechen und zur Geduld zu mahnen. Deshalb ist es bedauerlich, wenn bei einem relativ kleinen Schritt – wie der gemeinsamen Kommunion von Ehepaaren – schon die Notbremse gezogen wird. Gerade im Osten Deutschlands stehen alle Kirchen ihrer Verkündigung selbst im Wege, wenn es nicht gelingt zu zeigen, dass wir erst einmal gemeinsam Christen sind. Die theologischen Unterschiede sollen nicht bestritten werden, aber der Umgang miteinander muss von Freundlichkeit und Liebe geprägt sein. Das muss nach außen sichtbar werden.«

Antje Vollmer: »Christen müssen tun, was Kirchen nicht schaffen«

»Ich habe die Petition aus Verbitterung unterschrieben. Ja, aus Ärger und Verbitterung darüber, dass selbst 2017, beim großen Reformationsjubiläum und während des Jubiläumskirchentags in Berlin, kein gemeinsames Abendmahl möglich war. Ein Impuls der Kirchenleitungen dazu fehlte; die Chance wurde vertan. Ich bin überzeugt, dass Christinnen und Christen einfach selbst tun müssen, was ihre Kirchenleitungen nicht schaffen: gemeinsam Abendmahl feiern, Grenzen einreißen, Trennendes überwinden. Und dass die Kirchenleitungen die Aufgabe haben, diesen Impuls endlich aufzunehmen und in kirchliches Handeln umzusetzen.«

Thomas Andonie: »Wir haben einen gemeinsamen Auftrag«

»Ich wünsche mir, dass wir in der Ökumene zueinander finden, auch zum gemeinsamen Teilen des Brotes. Als junge Christinnen und Christen nehmen wir wahr, dass uns mehr eint, als uns trennt. Das Gemeinsame wollen wir in den Vordergrund stellen, auch wenn wir wissen: Es gibt Unterschiede. Entscheidend ist: Wir haben einen gemeinsamen Auftrag in der Welt. Deshalb wollen wir uns auf den Weg machen, uns in der Eucharistie begegnen zu können.«

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