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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2022
An das Morgen glauben
Trotz aller Krisen zuversichtlich in die Zukunft
Der Inhalt:

Zum Tod von Desmond Tutu
Sein Zorn war voller Humor

von Jürgen Moltmann vom 15.01.2022
Der Theologe Jürgen Moltmann erinnert sich an den Anti-Apartheids-Kämpfer und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu.
Freundschaft: Desmond Tutu und Jürgen Moltmann (Foto: Privat)
Freundschaft: Desmond Tutu und Jürgen Moltmann (Foto: Privat)
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Ich traf Desmond Tutu zuerst 1975 in Nairobi auf der Weltkirchenkonferenz des Ökumenischen Rats der Kirchen. Wir kamen zusammen in einer Bibelgruppe, wo der Leiter, der konservative John Stott, erschrak, als er uns beide sah. Desmond war auf dem Wege aus dem sicheren London in die Unterdrückung seines Volkes im Apartheidsstaat von Südafrika. Er war ein Mensch ohne Furcht. Drei Jahre später besuchte ich, nach einem verweigerten Visum als »Revolutionär im Talar«, Südafrika. Desmond Tutu war gerade zum ersten schwarzen Generalsekretär des südafrikanischen Kirchenrats ernannt worden. Er holte mich mit seiner Frau auf dem internationalen Flugplatz von Kapstadt ab und geleitete mich zum nationalen Flugplatz. Davor verabschiedete er sich, denn er durfte als »Schwarzer« nicht hinein.

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