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Rom räumt auf: Nonnen abgestraft

von Barbara Jentzsch vom 27.04.2012
Der Vatikan diszipliniert Amerikas Ordensschwestern. Sie seien zu politisch, zu feministisch, zu ungehorsam. Damit meint er in Wahrheit alle Frauen
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Angesichts der aktuellen Missbrauchs-Prozesse in Pennsylvania, Missouri und West Virginia sollte man denken, dass Rom ein Problem mit den amerikanischen Bischöfen hat. Weit gefehlt. Es sind Amerikas Nonnen, die den Vatikan vergrätzen. Insbesondere ihr ungenügend gehorsamer, von der reinen Lehre abweichender Dachverband. Und dem geht es jetzt an den Kragen.

Zwei Jahre lang hat sich die Leadership Conference of Women Religious (LCWR), die mehr als 80 Prozent der rund 57 000 US-Ordensschwestern repräsentiert, einer »Visitation« unterziehen müssen. Am 18. April - nur wenige Stunden nachdem die nach Rom gereiste LCWR-Führung das achtseitige Dokument zu Gesicht bekommen hatte - verbreitete die 200) { $(location).attr('href', ''); } if (direction == 'right' && distance > 200) { $(location).attr('href', ''); } }, threshold: 200, maxTimeThreshold: 5000, allowPageScroll: "vertical" }); } });

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Regina Grotefend-Müller
29.08.2012
In einem Kommentar der amerikanischen online-Zeitung " NCR" ( National catholic reporter" las ich zu diesen Ereignissen folgenden Kommentar einer Frau :" Ich glaube nicht, dass diese Frauen radikale Feministinnen sind.Sie sind Menschen auf einer spirituellen Reise. Auf allen Reisen müssen Fragen gestellt werden. Der Vatikan versteht das Konzept dieser Reise nicht. Sie denken dort, sie sind schon " angekommen". - Wie war das nochmal: Der Weg ist das Ziel !
Hanna Leinemann
29.08.2012
Soll man darüber nun lachen oder weinen? - Ich hoffe darauf, daß die amerikanischen Nonnen stark genug sind, sich selbst eine Repräsentanz zu wählen, und daß sie die Hilfe bekommen, ihre Arbeit weiterzumachen. - Benedikt XVI/Josef Ratzinger zeigt, daß er geblieben ist, der er immer war. Jetzt ziehen die Pius-Brüder noch ein und werden wohl die Regentschaft übernehmen: Fundamentalismus pur.
Paul Haverkamp
29.08.2012
Der LCWR ist ein Verband, deren Mitglieder aus tiefster innerer Glaubensüberzeugung das jesuanische Vorbild zu leben versuchen. Sie praktizieren ein Glaubens- und Kirchenverständnis , das nicht durch stures und starres Festhalten am Bisherigen orientiert ist, sondern geprägt wird von einer konzilsorientierten Aufbruchstimmung , die nicht die Asche bewahren, sondern das von Jesus in die Welt gebrachte Feuer weiter zum Erleuchten bringen will.

Es ist wohl noch ein weiter Weg, bis die in der Kirche praktizierte Diskriminierung der Frau beendet ist und die konservativen Kräfte den Weg freigeben dahingehend, dass sich die zur Zeit regierende Männerkirche zu einer Kirche reformieren kann, die von einer neuen und auf Diskriminierung verzichtenden Geschwisterlichkeit geprägt ist.

Angst und Enge sind neurotische Reaktionen auf männliche Macht - verklärt durch die unberechtigterweise in Anspruch genommene Autorität Gottes.