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Ramadan am Flughafen

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 16.07.2015
Am letzten Abend des muslimischen Fastenmonats Ramadan: Der Frankfurter Flughafen. Eine große Halle. Ein kleines Schild. Und meine Suche nach einer Antwort: Kann man selbst hier einem uralten Ritual des Glaubens folgen? Mitten in der Welt der Geschwindigkeit, des Konsums und des Zeitdrucks? Eine Wanderung durch den Abend mit Elisa Rheinheimer-Chabbi
Fastenbrechen am Frankfurter Flughafen: Suphi Isik (vorn) teilt das Essen aus. Die Männer holen es sich ab, den Frauen wird es an ihre Tische gebracht. (Foto: Rheinheimer-Chabbi)
Fastenbrechen am Frankfurter Flughafen: Suphi Isik (vorn) teilt das Essen aus. Die Männer holen es sich ab, den Frauen wird es an ihre Tische gebracht. (Foto: Rheinheimer-Chabbi)
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Seit dreißig Tagen fasten sie. Und seit dreißig Tagen brechen sie ihr Fasten jeden Abend bei Sonnenuntergang. Es sind Millionen von Muslimen weltweit, für die der Fastenmonat eine ernste Sache ist. Und für die er heute zu Ende geht.

Ich bin am Frankfurter Flughafen unterwegs, um herauszufinden: Wie ist das mit so einem uralten Ritual – mitten in der Welt der Geschwindigkeit, des Konsums und des Zeitdrucks?

Das kleine Schild, das an der Halle des ehemaligen DB-Reisezentrums am Frankfurter Flughafen hängt, ist leicht zu übersehen. »Fastenbrechen – Iftar«, steht darauf, ein grüner Pfeil zeigt in eine große, leere Halle. Hier, am Übergang von Terminal 1 zum Fernbahnhof, feierten Muslime in den vergangenen dreißig Tagen jeden Abend Fastenbrechen. Egal ob Reisende oder

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