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Papst Dickkopf trifft Rohingya

von Thomas Seiterich vom 24.11.2017
Franziskus startet am 27. November zu einer »unmöglichen« Reise: in das von Buddhisten regierte Kriegsland Myanmar und in die islamische Armutsrepublik Bangladesch. »Liebe und Frieden« wählt er als Motto seines Reiseprojekts. Solche Worte klingen wie Hohn, wenn man sie mit der politischen Wirklichkeit in Myanmar zusammenbringt. Doch Franziskus ist eben ein friedensbewegter Dickkopf. Er weiß, was er vorhat
Rohingya im Flüchtlingscamp (links), ein zugewandter Franziskus (rechts): »Papst Dickkopf« hat offenbar auf den letzten Metern durchgesetzt, dass er Vertreter der verfolgten muslimischen Minderheit treffen wird. (Fotos: pa/AP Photo/Wong Maye-E; pa/Ciccia)
Rohingya im Flüchtlingscamp (links), ein zugewandter Franziskus (rechts): »Papst Dickkopf« hat offenbar auf den letzten Metern durchgesetzt, dass er Vertreter der verfolgten muslimischen Minderheit treffen wird. (Fotos: pa/AP Photo/Wong Maye-E; pa/Ciccia)
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Die Fachleute bei den Vereinten Nationen in New York und die Experten in der Politik Süd- und Südostasiens schlagen die Hände über dem Kopf zusammen. Denn Papst Franziskus startet am 27. November zu einer mehrtägigen Reise ausgerechnet in das Kriegsland Myanmar, in dem die muslimische Ein-Millionen-Minderheit der Rohingya von der buddhistischen Militärregierung brutal verfolgt wird. In den letzten vier Monaten vertrieb das burmesische Militär zwischen 650 000 und einer Million Rohingya aus ihren Heimatdörfern. Exakte Zahlen der Vertriebenen, der Getöteten sowie der niedergebrannten Dörfer fehlen – typischerweise.

Weshalb hat sich Franziskus diese Konfliktreise in den Kopf gesetzt? Alle übrigen Top-Prominenten der Weltgesellschaft meiden das Konfliktgebiet, nur er nicht. Franziskus ist eben e

Kommentare
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Josef Grundner
28.11.201718:36
Es ist sehr zu hoffen, dass dieser Dickkopf etwas erreichen kann.
Linek Gabriele
26.11.201721:44
Ich wünsche Papst Franziskus,dass er für die Verfolgten eine Verbesserung der Situation erreicht. Er nimmt sich der Menschen an, die sonst keinen, oder zu wenige Fürsprecher haben. "Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan", dieser Ausspruch im NT paßt zum Verhalten von Papst Franziskus. Gabriele Linek, Erfurt
Hanna Leinemann
26.11.201717:58
Papst Franz(iscus) weiß sich in der Nachfolge Jesu' und nimmt das Ernst. Solch ein Dickkopf möge der Welt noch lange erhalten bleiben. -
Thomas Bietz
26.11.201713:34
Bravo Bravo Bravo: dieser Statthalter Jesu auf Erden hat einmal mehr den Mut, in einer scheinbar verfahrenen politischen Situation christlich-menschlich Stellung zu beziehen. Dafür kann man ihm nur Glück und Erfolg wünschen. Dieser Papst ist in der Lage, der christlichen Religion wieder Ansehen und gesellschaftliche Relevanz zu verleihen.