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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 13/2016
Europäische Union: Auf der Suche nach dem neuen Wir
Der Inhalt:

Muss die Kirche arm sein?

vom 12.07.2016
Das Erzbistum München und Freising hat sein Vermögen öffentlich gemacht: Es beträgt 6,3 Milliarden Euro. Ist solch ein Reichtum der Kirche angemessen? Braucht sie so viel, um Seelsorge und Nächstenliebe organisieren und Kirchen erhalten zu können – oder widerspricht das dem Evangelium? Ein Pro und Contra
Muss die Kirche arm sein? Der Fanziskaner Hubert Wurz (linkes Bild) meint Ja!, Thomas Begrich, der frühere Leiter der EKD-Finanzabteilung, meint Nein!  (Fotos: privat; epd/Schulze)
Muss die Kirche arm sein? Der Fanziskaner Hubert Wurz (linkes Bild) meint Ja!, Thomas Begrich, der frühere Leiter der EKD-Finanzabteilung, meint Nein! (Fotos: privat; epd/Schulze)
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Hubert Wurz: Ja, sonst verleugnet sie den Auftrag Jesu

Die Kirche sollte arm sein. Diesen Anspruch muss sie versuchen zu leben. Sonst gibt sie einen Wesenskern auf und verliert Elan und Lebendigkeit! Zwei biblische Schlüsseltexte machen das deutlich: Im ersten begegnet der Wanderprediger Jesus einem begüterten jungen Mann (Matthäus 19, 16-30). Im zweiten kommt Jesus mit einem führenden Mann, einem Schriftgelehrten oder Pharisäer, ins Gespräch (Markus 10, 17-31). Der Appell Jesu an beide ist kurz und klar: »Geh, verkaufe alles, was du hast, und gib das Geld den Armen.« Jesus verheißt ihnen, dass sie dafür »einen Schatz im Himmel« erhalten. Beide Männer, so die Überlieferung, reagieren gleich: Sie gehen traurig davon, denn sie sind sehr reich. Diese Schriftstellen sind der Stachel im Fleis

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Paul Haverkamp
14.07.201609:23
Es ist doch ein Irrglaube und eine perfide Apologetik, wenn Kirchenfinanziers meinen, kapitalist. Anlagemethoden verteidigen zu müssen.
Die kath. Kirche wird nicht durch die Vermehrung des „schnöden Mammons“ reich, sondern durch eine wahrhaftige Nachf. des Mannes aus Nazareth. Er ist und bleibt der Wegweiser auch im 21. Jahrh. Gottesdienst heißt Menschendienst und Menschend. ist Gottesd. Für diese jesuanische Vorgabe bedarf es keiner Methoden kapitalist. ausgerichteter und häufig risikoreicher Börsenspekulationen, sondern ausschließlich eines vom menschl. Herzen bestimmten Verhaltens, das nach jesuanischem Vorbild von Menschlichkeit, Barmherzigkeit und Nächstenliebe geprägt ist. Dienen statt herrschen!
Nur eine arme Kirche ist eine reiche Kirche – ohne Macht und Herrschaftsprivilegien! Erst dann, wenn die Geldquellen nicht mehr so üppig sprießen, haben die jesuanischen Wurzeln wieder eine Chance der Reanimierung. Zum Wohle der Menschen und zur Verherrlichung Gottes.





Mathide Vietze
12.07.2016
"Kirchliche Aufgaben" - Die Kirche erhält
vom Staat so viele Zuschüsse und daß sie
wirklich "etwas für die Armen" tut, ist
ein Ammenmärchen.