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Kampf der Kulturen auf Katholisch

von Thomas Seiterich 16.10.2014
Bei dieser Synode prallen die Kulturen aufeinander – »mit 180 Stundenkilometern«, wie ein Vatikanprälat treffend sagt. Das zeigt sich krass beim Aufreger-Thema Homosexualität. Für manche Bischöfe, die in den liberalen Gesellschaften der Erde leben, steht ein kirchlicher Kurswechsel auf der Tagesordnung. Doch für viele konservative Synodenväter klopft beim Thema »Lesben und Schwule« gleichsam der Teufel an die Kirchentür
Rom im Oktober 2014: Papst Franziskus debattiert mit seinen Bischöfen über Liebe, Ehe und Sex. Kann das gutgehen? Und wohin wird es führen? Etwa  zu einer neuen Lehre der römischen Kirche? (Foto: pa/dpa/Fabio Frustaci)
Rom im Oktober 2014: Papst Franziskus debattiert mit seinen Bischöfen über Liebe, Ehe und Sex. Kann das gutgehen? Und wohin wird es führen? Etwa zu einer neuen Lehre der römischen Kirche? (Foto: pa/dpa/Fabio Frustaci)

Abwiegeln ist angesagt. Sowohl in der Pressekonferenz in der fensterlosen Sala Stampa della Santa Sede als auch im anschließenden Briefing für die deutschsprachigen Journalisten beschwichtigen Pressemänner des Vatikans und eingeladene Synoden-Bischöfe: Nein, es gebe auf der Familiensynode keinen tief gehenden Streit! Die Stimmung sei wunderbar! Also alles paletti? Wohl kaum. Denn zu große Verluste drohen den Konservativen.

Zugleich sickert die – nicht überprüfbare – Kunde durch, die auf die Synode als Expertin berufene Berliner Familienberaterin Ute Eberl habe es durchaus nicht leicht gehabt im Ci

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