Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 1/2020
Zukünfte gesucht!
Wohin sich Politik, Kirchen und Gesellschaft entwickeln werden
Der Inhalt:

Im Anfang das Wort

von Eva-Maria Lerch, Michael Schrom vom 21.01.2020
Was soll man mit der alten Bibel noch anfangen? Ein Gespräch mit den Bibelwissenschaftlern Egbert Ballhorn und Regina Wildgruber über Anfänge und Bibellektüre
Unerforschter Prozess: Was macht die Bibel mit ihren Leserinnen und Lesern? (Foto: iStock by Getty / kevron2001)
Unerforschter Prozess: Was macht die Bibel mit ihren Leserinnen und Lesern? (Foto: iStock by Getty / kevron2001)
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Publik-Forum: Frau Wildgruber und Herr Ballhorn, Sie haben gemeinsam mit Kollegen ein ungewöhnliches Werk über die Buchanfänge der Bibel herausgebracht: »73 Ouvertüren«. Wie kamen Sie darauf?

Egbert Ballhorn: Im Anfang war das Wort. Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. Das sind berühmte, berührende Anfangssätze. Und zugleich sind sie sehr programmatisch, denn das Thema des jeweiligen biblischen Buches klingt in ihnen schon an. Nachdem wir die einzelnen Bücher einmal in Ganzschrittlektüre von Anfang bis Ende gelesen haben, fiel uns auf, dass die ersten Kapitel der 73 Bücher alle wie Ouvertüren sind, die die Melodie des gesamten Textes schon in sich bergen. Das hat uns vergnügt …

Regina Wildgruber: Es

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected]rum.de.

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.
Wilfried Lintner
14.09.202115:23
Wenn wir heute das Alte Tesament aufschlagen, dürfen wir den Text nicht unter den Vorzeichen der heutigen Literatur lesen. Die damalige Sprache war eine Art Geheimsprache für Eingeweihte. Religion im heutigen Sinne gab es damals ja noch nicht. Dafür gab es die Weisheitslehrer, die noch Kontakt zu den himmlischen Welten hatten.
Das Neue Testament ist gesprochen aus der Sicht von Menschen, die einen solchen Kontakt nicht mehr hatten. Aber die Sprache ist weitestgehend noch aus dem alten Weisheitsgut entnommen. Diese Sprache muss man verstehen. Dafür bedarf es aber keiner Theologie, sondern lediglich die Fähigkeit, sich in die Sprache des Geistes zu vertiefen.