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Nachruf
Hans Küng ist tot

von Alexander Schwabe vom 06.04.2021
Hans Küng ist im Alter von 93 Jahren in Tübingen gestorben. Er gehörte zu den einflussreichsten Theologen seiner Zeit. Der geweihte Priester war ein scharfer Kritiker der katholischen Kirche.
Tübingen, 17. Februar 2017: Hans Küng in der Eberhard-Karls-Universität Tübingen vor der Weltethos-Rede des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. (Foto: pa/dpa/Marijan Murat)
Tübingen, 17. Februar 2017: Hans Küng in der Eberhard-Karls-Universität Tübingen vor der Weltethos-Rede des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. (Foto: pa/dpa/Marijan Murat)
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Hans Küng starb am Dienstagnachmittag im Alter von 93 Jahren in seinem Haus in Tübingen. Aus der Stiftung Weltethos, die auf Küng zurückgeht, war zu erfahren, er sei friedlich entschlafen.

»Der Fall Küng« – das war in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die wohl stärkste Anfechtung der katholischen Kirche von innen heraus. Küng, geweihter Priester, kritisierte die Unfehlbarkeit des Papstes und bezog in wichtigen theologischen Fragen Positionen, die konträr zu Rom waren. Schon in seiner Dissertation 1957 über die Rechtfertigungslehre des Protestanten und Schweizer Landsmannes Karl Barth fiel Küng in Theologenkreisen auf, weil er von der traditionellen römischen Linie abwich. Dennoch wurde er 1962 von Johannes XXIII. zum offiziellen Konzilsberater bestellt.

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