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»Exempel am Kirchenasyl«

von Markus Dobstadt vom 19.08.2018
Seit August gelten schärfere Regeln für das Kirchenasyl. Sie machen es Gemeinden deutlich schwerer, Flüchtlinge aufzunehmen, sagt Dietlind Jochims, Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche
Schon sechs Monate im Kirchenasyl sind eine harte Zeit für Gemeinden und Flüchtlinge, die Verlängerung der Frist auf 18 Monate durch die Innenminister kritisiert die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche, Dietlind Jochims (rechts), als »Demonstration von Macht und Stärke« (Fotos: epd-bild / Netzhaut / Jens Dietrich; pa/Peter Endig)
Schon sechs Monate im Kirchenasyl sind eine harte Zeit für Gemeinden und Flüchtlinge, die Verlängerung der Frist auf 18 Monate durch die Innenminister kritisiert die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche, Dietlind Jochims (rechts), als »Demonstration von Macht und Stärke« (Fotos: epd-bild / Netzhaut / Jens Dietrich; pa/Peter Endig)
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Publik-Forum.de: Frau Jochims, was ändert sich für Gemeinden, die Flüchtlingen im Kirchenasyl Schutz bieten?

Dietlind Jochims: Der Druck auf die Gemeinden, formale Vorgaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge zu erfüllen, wird größer. Um in einem so genannten Dossier zu belegen, dass ein besonderer Härtefall vorliegt – nur dann gewähren wir Kirchenasyl – bleibt ihnen nur eine Frist von vier Wochen.

Das Dossier zu erstellen ist aufwendig?

Jochims: Das ist aufwendig, besonders, wenn es darum geht, einen Härtefall mit gesundheitlichen Argumenten zu begründen. Dafür braucht man fachärztliche Gutachten. Die zu bekommen ist aber nicht leicht, schon ga

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