Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 14/2021
Das Tier und wir
Eine Beziehung muss ethisch neu bestimmt werden
Der Inhalt:

Theologie
Ein Mensch schlechthin

vom 25.07.2021
Der Theologe Joachim Negel beantwortet die Fragen unserer Leserinnen und Leser. Diesmal geht es um die Christologie: Wie lässt sich Jesu Menschsein mit seinem Gottsein zusammendenken?
Christus mit verschränkten Armen (Rembrandt, um 1659)
Christus mit verschränkten Armen (Rembrandt, um 1659)
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Bei Karl Rahner (1904-1984), dem großen Jesuitentheologen, findet sich in einer Meditation der erstaunliche Satz: »Seit Weihnachten ist es dem Menschen verwehrt, von sich selbst gering zu denken, weil er dann gering dächte von Gott.« Rahner behauptet, dass an Leben und Geschick Jesu von Nazareth blitzartig aufleuchte, was menschliches Leben in seiner Fülle, Weite und Tiefe sei. Deshalb dürfe man den auferweckten Gekreuzigten als das Ebenbild (wörtlich: die Ikone) »des unsichtbaren Gottes« bezeichnen (Kolosserbrief 1,15). An Jesus werde nicht nur ablesbar, wer Gott für uns sei, sondern auch, wer Gott in sich sei. Wie das?

Wenn man die Vielzahl der Jesusbilder in kreative Spannung zueinander setzt, ergibt sich ein aufregender Bilderreigen: Da ist der Asket, den man »Fresser und Säufer« sch

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.
Hermann-Josef Gall
27.08.2021
Was müht sich der Autor redlich mit Zitaten und teils wunderbaren Formulierungen wie die Katze um den heißen Brei herumzureden, um die Frage zu beantworten: »Wie lässt sich Jesu Menschsein mit seinem Gottsein zusammendenken?« Dabei ist doch die Antwort ganz einfach und kurz: Jesus ist genauso Mensch wie du und ich und gleichzeitig Gottes Sohn wie du und ich. So denken auch viele Bekannte von mir. Natürlich ist nicht zu leugnen, dass Jesus ein ganz besonderer Mensch war, eine Lichtgestalt, wie es später in der Religion etwa Franz von Assisi, Hildegard von Bingen oder Teresa von Avila waren.
Jens Jürgen Korff M.A.
04.08.202109:08
Wenn, wie Rahner sagte, der auferweckte Gekreuzigte das Ebenbild Gottes ist - warum ist dann der tote Gekreuzigte zum Symbol der Christenheit geworden? Warum steht am Wegrand nicht ein Bild des auferstandenen Jesus? Liegt das daran, dass man das Göttliche in Jesus gerade nicht abbilden wollte, sondern stattdessen Jesus in einem Moment, in dem er am wenigsten göttlich aussah?
Georg Lechner
25.07.202113:46
Das ist ein sehr schöner Beitrag, der das Anliegen der Bergpredigt verdeutlicht.