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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2019
Die Waffen nieder!
Pazifismus in kriegerischen Zeiten. Wie sich Sicherheitspolitik neu denken lässt
Der Inhalt:

Der schwule Imam

von Monika Herrmann vom 12.11.2019
Erst zum Beten, dann zum queeren Picknick. Alles ganz unkonventionell und neu. Eingeladen hat der erste schwule Imam Deutschlands.
Christian Ahwan Herrmann vor der Wilmersdorfer Moschee (Foto: Julia Zimmermann/laif)
Christian Ahwan Herrmann vor der Wilmersdorfer Moschee (Foto: Julia Zimmermann/laif)
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Zur Feier des islamischen Opferfestes hat er in den Berliner Tiergarten eingeladen. Auf der sogenannten Tuntenwiese trafen sich zwei Dutzend Muslime. Erst zum Beten, dann zum fröhlichen »queeren Picknick«. Alles ganz unkonventionell und neu. Eingeladen hatte Christian Awhan Hermann, der von sich sagt, er sei der erste schwule Imam in Deutschland.

Awhan, 49 Jahre alt, groß, stattlich, kurze dunkle Haare und ziemlich langer Bart, ist noch nicht lange Muslim und noch nicht lange Imam. Aufgewachsen ist er in einem protestantischen Elternhaus in Bayern. »In der Gemeinde wurde ich nicht angenommen, sodass ich das Christsein immer auf den Prüfstand stellte«, erzählt er. Er trat aus der evangelischen Kirche aus, lebte lange konfessionslos, suchte Orientierung und las den Koran. In Berlin konvertierte er

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