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Der »Frankfurter Aufruf«

von Thomas Seiterich vom 22.10.2012
Zum Abschluss der viertägigen Konziliaren Versammlung haben die kritischen Christinnen und Christen eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Der »Frankfurter Aufruf« blickt zurück und nach vorn
Großer Andrang in der Frankfurter Paulskirche: Es war der Auftakt für ein Wochenende mit vielen Diskussionen, am Ende stand eine gemeinsame Abschlusserklärung (Foto: Vera Rüttimann/grafische Bearbeitung: Publik-Forum)
Großer Andrang in der Frankfurter Paulskirche: Es war der Auftakt für ein Wochenende mit vielen Diskussionen, am Ende stand eine gemeinsame Abschlusserklärung (Foto: Vera Rüttimann/grafische Bearbeitung: Publik-Forum)
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Rund eintausend Teilnehmer aus Deutschland und den Nachbarländern haben bei der Konziliaren Versammlung mitgewirkt, fünfzig Jahre nach dem Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils. Am Ende haben sie nach vielen Diskussionen den »Frankfurter Aufruf« verabschiedet. Der Text wird im Folgenden dokumentiert:

Hoffen und Widerstehen. Botschaft der Konziliaren Versammlung, 18.-21. Oktober 2012 in Frankfurt

Das Zweite Vatikanische Konzil war der Anfang eines Anfangs: Die katholische Kirche bricht auf in die moderne, plurale Welt – eine Welt, in der sich die Kluft zwischen Reichen und Armen immer mehr vergrößert. Sie entdeckt das Antlitz Jesu neu – in den Ängsten und Hoffnungen der Menschen, besonders der Armen und Bedrängten. Das Konzil war auch die Zeit des Aufbruchs einer K

Kommentare
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Paul Haverkamp
01.11.201219:56
Der im Verlauf 2000-jähriger Kirchengeschichte entstandene Macht- und Herrschaftsapparat wird dahingehend zu überprüfen sein, ob er unter den gesellschaftlichen- und politischen Prämissen des 21. Jahrhunderts noch in der Lage ist, die Botschaft Jesu Christi glaubwürdig und nachhaltig den Menschen des 3. Jahrtausends verkünden zu können.

Die katholische Kirche muss immer wieder gemeinsam über den einzuschlagenden Weg neu reflektieren. Ein Rückblick auf 2000 Jahre Kirchengeschichte ist ein lebendiger Beweis für diese Aussage. Immer wieder gilt es die Frage nach einem „Heutig-werden“ zu aktualisieren; die unaufgebbare jesuanische Botschaft verlangt immer wieder nach einer kreativen Neuübersetzung in die Sprache der jeweiligen Gegenwart.

Ein „aggiornamento“ ist und bleibt unverzichtbar – nicht nur im Bereich der Sprache, sondern auch im Bereich der geistlich-liturgischen Vollzüge.
Carl Maria Schulte
29.10.201219:54
FRANKFURTER AUFRUF und LEIPZIGER AUFRUF!

Der Frankfurter Aufruf enthält ein Bekenntnis zu direkter Demokratie. Der Leipziger Aufruf will die Verankerung von Bundes-Volksentscheiden bis spätestens zum 23. Mai 2013 (Verfassungstag). AktivistInnen und UnterstützerInnen beider Aufrufe sollten zusammenarbeiten!
Wer den LEIPZIGER AUFRUF als Petition unterstützen möchte, kann dies tun:
http://Initiative-verfassungskonvent.de.
DEMOCRATIA et ECCLESIA semper reformanda! Wir sind die Revolution!
Vieles spricht für eine dauerhafte und kompetente Implementierung direktdemokratischer Institutionen in die erste gesamtdeutsche Verfassung!
Das Volk kann sich jederzeit versammeln und eine neue/erneuerte Verfassung geben.
Diese Verfassungsversammlung kann zum Beispiel einen Bürgersenat (Jörn Kruse) oder eine Viergliederung (Johannes Heinrichs) beschliessen.
Erneuerte Staatsverfassung und eine Kirchenverfassung per Konzil von unten JETZT!
Weiteres: http://ob-in-spe.de >Konvent, Senat etc..
He