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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2011
Das Rätsel des Bösen
Der Inhalt:

Das Rätsel des Bösen

von Antje Schrupp vom 07.11.2011
Es ist Missbrauch der Freiheit ebenso wie das Fehlen der Freiheit. Es ist vermeidbar und auch unvermeidbar. Es macht machtlos und fordert gleichzeitig zum Handeln heraus
Wir sprechen oft in Alltagssituationen vom Bösen, aber gibt es das? (Foto: photocase/Spacejunkie)
Wir sprechen oft in Alltagssituationen vom Bösen, aber gibt es das? (Foto: photocase/Spacejunkie)

Ist facebook böse?«, fragte die Berliner tageszeitung kürzlich in ihrer wöchentlichen Pro-und-Contra-Umfrage. Eine »böse Überraschung« erlebte eine Handynutzerin, als sie eine unerklärlich hohe Rechnung im Briefkasten fand. Der Tumor eines Bekannten hingegen erwies sich bei der medizinischen Untersuchung zum Glück als nicht »bösartig«.

Auch in säkularen, entmythologisierten Zeiten wie der unsrigen wird in vielen Alltagssituationen ganz selbstverständlich von dem »Bösen« gesprochen. Aber gibt es das wirklich, das »Böse«?

Was ist das Böse?

Vielleicht ist das die falsche Frage. Das »Böse« ist ja erst einmal nur ein Wort. Offenbar gibt es das Bedürfnis, ein solches Wort zu haben. Ein Wort, das ausdrückt, dass da etwas ist, wofür die anderen Worte nicht ausreichen: Unmoral, Egoismus, Gewalttätigkeit, Unterdrückung, Unglück, Ungemach, Leid, Zerstörung. Etwas »böse« zu n

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