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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2011
Das Rätsel des Bösen
Der Inhalt:

Überweltlich

von Hermann Häring vom 04.05.2012
Der Papst fordert eine entweltlichte Kirche. Damit überlässt er eine orientierungslos gewordene Welt sich selbst. Die Aufgabe der Christen sieht anders aus

Was für ein Thema und welch eine Gelegenheit! Da spricht der Repräsentant einer weltweit vernetzten Glaubensgemeinschaft während seines Deutschlandbesuchs zur wichtigsten Frage, die Christen heute bewegt: Wie sollen wir uns in einer hochkomplizierten, orientierungslos gewordenen Welt verhalten? Was haben Christen in diesem mörderischen Chaos zu sagen? Wie koordinieren sie in dieser Weltsituation Glauben und Handeln, Aktion und Spiritualität, Weltgestaltung und hoffendes Gebet? Das innere Gleichgewicht vieler Kirchen droht an dieser Frage zu zerbrechen.

Was also antwortet Papst Benedikt XVI.? Er sinniert, auf edlem Stuhl mit Papstwappen thronend, über die Entweltlichung der Kirche. Offensichtlich meint er eine prinzipielle Freiheit von der Welt, einen mentalen und materiellen Rückzug aus ihr, denn »durch die Ansprüche und die Sachzwänge der Welt

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