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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2018
Streit ums Abendmahl
Der Ökumene droht der Totalschaden
Der Inhalt:
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Das Ankerzentrum der Nonnen

von Beatrix Gramlich vom 21.06.2018
Ordensfrauen in Bayern geben Flüchtlingen Kirchenasyl. Sie stellen Menschlichkeit über das Gesetz, handeln sich eine Anzeige ein – und machen weiter. Eine Geschichte über Gewissen, Staatsraison und Begegnungen, die Herzen öffnen
Ein paar sorglose Momente angesichts ungewisser Zukunft: Im Kloster finden die Flüchtlinge Zuwendung und Ansprache (Foto: Petersen)
Ein paar sorglose Momente angesichts ungewisser Zukunft: Im Kloster finden die Flüchtlinge Zuwendung und Ansprache (Foto: Petersen)
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Diese Geschichte geht an Grenzen. Sie erzählt von Landesgrenzen, die Flüchtlinge auf dem Weg nach Deutschland überwinden müssen. Von Sprachbarrieren und dem Aufeinanderprallen von Kulturen und Religionen.

Und sie erzählt von unsichtbaren Grenzen: Wenn das Gespräch plötzlich verstummt, weil das, was die jungen Afrikaner erlebt haben, sich Worten entzieht. Weil die Demütigungen und Misshandlungen in den Lagern in Libyen oder auf dem Balkan unaussprechlich sind. Weil ihr Gehirn die schlimmsten Erinnerungen aus dem Gedächtnis gelöscht hat. Vieles, was die Flüchtlinge sagen, darf nicht an die Öffentlichkeit dringen. Es wäre zu gefährlich – für sie selber, für ihre Familien zu Hause und für die Helfer in Deutschland. Deshalb tragen die Personen in dieser Geschichte nicht ihre wirklichen Namen.

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