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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 12/2018
Streit ums Abendmahl
Der Ökumene droht der Totalschaden
Der Inhalt:

Keine Ausgrenzung am Tisch des Herrn!

Retten wir gemeinsam die Ökumene!Unterschreiben Sie die Petition an den Papst!

Geschätzter Papst Franziskus,

Ihr Pontifikat hat uns Hoffnung gegeben: auf eine Kirche, die menschlich ist. Sie setzen die »Heiligkeit von nebenan« gegen ein »narzisstisches Elitebewusstsein«, jenen »Feind der Heiligkeit«, der auch in der Kirche wirkt.

Den Bischofskonferenzen dieser Welt bringen Sie Wertschätzung entgegen. Sie setzen darauf, dass vor Ort Menschen jene Dinge entscheiden, die vor Ort entschieden werden können und müssen. Das hat der Kirche den Geist der Inspiration neu eingehaucht.

Wir bitten Sie: Lassen Sie nicht zu, dass in einer wichtigen ökumenischen Frage ein elitärer Geist das Miteinander der Christinnen und Christen verhindert.

Die Ökumene zwischen evangelischen und katholischen Christen lebt. Im schmerzlichen Widerspruch dazu fehlt die Gemeinschaft am Tisch des Herrn. Über dem Verständnis des heiligen Mahls haben sich die Kirchen in der Reformation entzweit. Gegen den Skandal der Trennung hat das ökumenische Gespräch seit mehr als fünf Jahrzehnten zu einer weitgehenden Klärung der Kontroversen geführt. Mahlgemeinschaft ist möglich!

Wir bitten Sie, in einem ersten Schritt konfessionsverschiedene Paare zu würdigen:

Als »Heilige von nebenan« sind sie Botschafter der Ökumene. Botschafter, die in der Kommunion Stärkung erfahren. Lassen Sie die Diskussion der deutschen Bischöfe über eine entsprechende Handreichung für deren gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie nicht umsonst gewesen sein! Dass Sie das Dokument ablehnen, stößt viele Menschen vor den Kopf.

Bitte unterstützen Sie d