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Filmtipp
Mutter Teresa, feministisch

Rockmusik als Soundtrack, Anleihen beim Horrorgenre: Der Film über Mutter Teresa von Teona Strugar Mitveska fügt sich nicht den üblichen Regeln einer filmischen Biografie. Sehenswert ist er trotzdem.
von Michael Schrom vom 27.12.2025
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In jeder Hinsicht stark: Noomi Rapace als Mutter Teresa (Foto: © 24 Bilder via filmstarts.de)
In jeder Hinsicht stark: Noomi Rapace als Mutter Teresa (Foto: © 24 Bilder via filmstarts.de)

Kino. Diesen Mut muss man erst einmal haben: Teona Strugar Mitevska hat einen Film über Mutter Teresa gemacht, der sich nur auf die Zeit vor ihrer Ordensgründung beschränkt, die Handlung auf wenige Tage verdichtet, und alles weitere voraussetzt. Sie hat ihr mit der fiktiven Mitschwester Agnieszka eine Figur zur Seite gestellt, die wahlweise als ihr Alter Ego, als ihre Liebhaberin oder als Verkörperung eines Wunsches nach Mutterschaft gelesen werden kann. Ihren Film hat Mitevska mit verzerrten E-Gitarren und Rockmusik der Band »Lordi« unterlegt, zu der die Nonnen tanzen. Sie hat sich stilistisch am Minimalismus eines psychologischen Kammerspiels bedient sowie am gruseligen Horrorfilm: Da schieben sich Wände ineinander und Blut tropft auf den Boden. Kein Wunder, dass ihr die Kritik »Unentschlossenheit« vorwirft.

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Schlagwörter: Biografie Film
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