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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2020
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Keine Hilfe von Franziskus

vom 18.12.2020
Tübinger Kirchenrechtler sieht Synodalen Weg in der Sackgasse
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Bernhard Anuth, Professor für katholisches Kirchenrecht in Tübingen, geht davon aus, dass der Synodale Weg keine konkreten Konsequenzen haben wird. Am Ende werde es keine Kirchenreform geben, sagte er jüngst auf einer Online-Tagung. Die Kirche in Deutschland könne von Papst Franziskus keine Hilfe erwarten, nachdem dieser das Projekt wiederholt kritisiert habe; auch das Kirchenrecht kenne das Format des synodalen Weges nicht.

Der Jurist äußerte Unverständnis, warum der Eindruck von verbindlichen Ergebnissen geweckt worden sei. So würden Erwartungen enttäuscht, und das sei verantwortungslos. Änderungen scheiterten oft an dem »von Rom im Ohnmachtsgestus vorgetragenen Herrschaftsanspruch«. Regelungen würden als göttliches Recht bezeichnet und damit als unveränderbar, so Anuth. Die Argumente

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