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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2018
Gott wird Wort
In der modernen Welt vom Unsagbaren reden
Der Inhalt:

Siebzig Jahre Menschenrechte – und die Kirche?

vom 21.12.2018
PFplus

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Anlässlich des 70. Jahrestags der Verabschiedung der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen fordert die KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche die Umsetzung der Menschenrechte auch innerhalb der römisch-katholischen Kirche ein. Der Ausschluss der Frauen von Weiheämtern, das Heiratsverbot für Priester sowie die Forderung der Enthaltsamkeit an homosexuelle Menschen widersprächen in eklatanter Weise den individuellen Menschenrechten und ebenso dem biblisch geprägten Menschenbild. Auch wenn die Menschenrechte ursprünglich gegen den Jahrzehnte währenden, zähen Widerstand der Großkirchen durchgesetzt werden mussten, haben sie dennoch christliche Wurzeln. Freiheit, Gleichheit und Solidarität sind auch in der Heiligen Schrift bezeugt. Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist explizit Teil der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die zunächst von Papst Johannes XXIII. und später vom Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) ausdrücklich anerkannt worden sind.

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