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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2018
Gott wird Wort
In der modernen Welt vom Unsagbaren reden
Der Inhalt:

Jugend in Armut

Die natürliche Lebensphase für große Pläne und des Aufbruchs ist heute für viele Jugendliche eine Zeit der Hoffnungslosigkeit. Mehr als ein Viertel der 18- bis 24-Jährigen in Deutschland droht dauerhaft in die Armut abzurutschen. Dies geht aus dem Monitor Jugendarmut 2018 hervor, herausgegeben von der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit. Demnach sind in der Gruppe der 14- bis 27-Jährigen mindestens 3,4 Millionen Menschen arm oder armutsgefährdet. Dass Schüler, Auszubildende oder Studenten nicht mit Reichtum gesegnet sind, ist nicht ungewöhnlich. Doch die in der Studie untersuchte Geldknappheit bezieht sich auf »verfestigte Armut«. Deren Quote hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren verdoppelt. Kinder, die in Armut aufwachsen, sind als junge Erwachsene häufig prekär beschäftigt. Die Arbeitslosenquote bei den unter 25-Jährigen beträgt 18,7 Prozent, im Bundesdurchschnitt liegt sie bei 5 Prozent. Knapp 40 000 Jugendliche leben auf der Straße – Tendenz steigend.

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