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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2018
Gott wird Wort
In der modernen Welt vom Unsagbaren reden
Der Inhalt:

Familie für alle

von Elisabeth Voß vom 21.12.2018

Die Initiative Familienleben für Alle kritisiert das Gesetz zum Familiennachzug für Geflüchtete. »Damit wurde aus dem Recht auf Familiennachzug ein willkürliches Gnadenrecht«, kritisiert die Initiative. Mit dem »Familiennachzugsneuregelungsgesetz« hatte der Bundestag beschlossen, dass nicht mehr als tausend Angehörige von »subsidiär Geschützten« monatlich nach Deutschland geholt werden dürfen. Doch noch nicht einmal diese Zahl sei in den Monaten August, September und Oktober erreicht worden, legt die Initiative dar. Das Gesetz war zum 1. August in Kraft getreten. Zudem sei das Antragsverfahren sehr kompliziert und voller bürokratischer Hürden. Damit entlarve es sich »als Instrument, um Familiennachzug zu verhindern«, stellen die Aktivisten der Initiative Familienleben für Alle wütend fest. Sie fordern: »Wir wollen Respekt für alle Formen von Familie und das Recht auf Zusammenleben mit unseren Familien. Wir fordern eine Arbeitserlaubnis, menschenwürdige Unterkünfte mit Privatsphäre und Bewegungsfreiheit.« Am 2. Februar wollen sie dafür in Berlin demonstrieren.

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