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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2017
Was Menschen wirklich brauchen
Ein Gespräch mit dem Soziologen Hartmut Rosa über die Sehnsucht nach Resonanz
Der Inhalt:

Sonderbare Welten aus Büchern

vom 22.12.2017

Ausstellung. Bücher über Kunst gibt es unzählige. Aber Kunst aus Büchern? Das kleine Museum Sinclair-Haus in Bad Homburg, das meistens Fotografien zeigt, hat für seine aktuelle Schau »Buchwelten« höchst unterschiedliche Exponate zeitgenössischer Künstler und Künstlerinnen zusammengetragen: Auf dem plakatgroßen Foto einer malerischen Ruine scheinen namenlose Bände in wandhohen Regalen zu stehen. In einem Video von Peter Wüthrich fliegen Bücher wie lebende Wesen durch die Luft. In einigen Installationen dienen sie als Nährboden für künstliche Biotope. Bücher aus Glas lassen verwunschene Wälder und das tiefe Meer sichtbar werden. Guy Laramée hat aus zusammengeleimten Büchern Skulpturen in Landschaftsform geschnitzt. Eine heitere Installation von Alicia Martín lässt Bücher aus dem Rasen sprießen, während mehrere düstere Bilder und Objekte, etwa von Hubertus Gojowczyk, das zerstörerische Zusammenspiel zwischen dem Buch und dem Element zeigen: Zu Asche zerfallene Seiten werden dabei zu einem eindrucksvollen Symbol der Vergänglichkeit. Die abwechslungsreiche Ausstellung ist noch bis zum 4. Februar 2018 zu sehen.

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