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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2017
Was Menschen wirklich brauchen
Ein Gespräch mit dem Soziologen Hartmut Rosa über die Sehnsucht nach Resonanz
Der Inhalt:

Hadernder Heiliger

von Annette Schavan vom 22.12.2017

Roman. Alle, die in katholischen Familien aufgewachsen sind, haben es vermutlich schon einmal versucht: den Heiligen Antonius anzurufen und ihm eine Münze in den Opferstock zu werfen, wenn ihnen der Schlüsselbund, die Brille, der Ring oder die Scheckkarte abhandengekommen ist. Manche schwören gar darauf, jedenfalls die, die dem Volksglauben trauen. Irgendwas wird schon dran sein. »Der Mann, der Verlorenes wiederfindet« heißt denn auch die Novelle von Michael Köhlmeier über den heiligen Antonius. Antonius soll den Fischen gepredigt haben, von ihm heißt es, er habe Franziskus von Assisi folgen wollen, der den Tieren gepredigt hat. Doch davon handelt diese moderne Heiligenerzählung weniger.

Sie beschreibt Antonius vielmehr als einen sehr lebendigen Menschen, einen Mann, der liebt und Gefühle zeigt, der hadert und

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