Eine Frage in der schrecklichen Stille
von
Ahmad Milad Karimi
vom 16.12.2016
Das Gebet ist im Islam eine religiöse Pflicht. Aber nicht deshalb, weil Gott das Gebet benötigt. Gott will, dass der Mensch betet, aber für ihn selbst. »Und wer sich reinigt, der reinigt seine eigene Seele«, heißt es im Koran (35, 18). Bedeutsam ist, dass das Gebet im Islam kein rationales Tun ist, sondern ein zutiefst ästhetisches Ereignis.
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Datum der Erstveröffentlichung: 16.12.2016
Ahmad Milad Karimi, geboren 1979 in Kabul, ist Professor für islamische Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
Ahmad Milad Karimi, geboren 1979 in Kabul, ist Professor für islamische Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

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