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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2014
Handeln, als ob es das Gute gäbe
Weihnachten
Der Inhalt:

So entsteht Glaubwürdigkeit

von Thomas Seiterich vom 19.12.2014
Papst Franziskus gilt als jemand, der nur redet. Doch das stimmt nicht

Wenn die katholische Kirche der Welt ins Gewissen redet, ist ihr Spott gewiss – angesichts der Missbrauchsskandale, der Unbarmherzigkeit in der Ehelehre, zölibatärer Doppelmoral und unterirdischem Finanzgebaren. Doch Papst Franziskus schert sich darum nicht. Er handelt. Er schont keine Machthaber, er findet sich nicht mit tradierten Missständen ab – und gewinnt auf diese Weise das am schwierigsten zu Gewinnende: eine neue Glaubwürdigkeit.

Dank Franziskus’ rigorosem Aufräumen in der Vatikanbank IOR ist es erstmals der Vatikan selbst, der den Skandal von sechzig Millionen Euro Unterschlagungen durch den früheren IOR-Chef Angelo Caloja veröffentlicht und den Banker mitsamt Komplizen unverzüglich anklagt. Tage zuvor hatte der von Franziskus eingesetzte neue Finanzaufseher, der australische Kardinal George Pell, veröffentlicht, die von unabhängig

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