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So entsteht Glaubwürdigkeit

Papst Franziskus gilt als jemand, der nur redet. Doch das stimmt nicht
von Thomas Seiterich vom 19.12.2014
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Wenn die katholische Kirche der Welt ins Gewissen redet, ist ihr Spott gewiss – angesichts der Missbrauchsskandale, der Unbarmherzigkeit in der Ehelehre, zölibatärer Doppelmoral und unterirdischem Finanzgebaren. Doch Papst Franziskus schert sich darum nicht. Er handelt. Er schont keine Machthaber, er findet sich nicht mit tradierten Missständen ab – und gewinnt auf diese Weise das am schwierigsten zu Gewinnende: eine neue Glaubwürdigkeit.

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