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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2013
Da sein, wo die Wunden der Welt sind
Der Inhalt:

Verbohrte Ideologen

von Wolfgang Kessler vom 20.12.2013
Ökonomen bejubeln das Freihandelsabkommen. Fragen sind nicht erwünscht

Die meisten Ökonomen geben sich wissenschaftlich – und sind doch oft gläubiger als Theologen. Anders sind ihre Jubelorgien über das neue Freihandelsabkommen der Welthandelsorganisation nicht zu erklären. Zugegeben: Weniger bürokratische Hindernisse und geringere Zölle für die Ausfuhr und die Einfuhr von Waren und Dienstleistungen steigern den Welthandel – und den Wohlstand. Doch es gibt viele offene Fragen: Wessen Wohlstand wächst, und wer trägt die Kosten des Freihandels?

Die meisten Ökonomen, auch jene unter Politikern und Journalisten, überlassen solche Fragen kritischen Gruppen wie attac, um diese dann als Ideologen abzuqualifizieren. Dabei liegen die Nachteile des Freihandels auf der Hand: Er hilft vor allem denen, die viel zu verkaufen haben. Dazu zählen Exportunternehmen und Groß

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