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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2013
Da sein, wo die Wunden der Welt sind
Der Inhalt:

Schüler demonstrieren für chinesischen Dissidenten Liu Xiaobo

vom 20.12.2013

Die Ehefrau des chinesischen Dissidenten und Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo steht noch immer unter Hausarrest und leidet unter starken Depressionen. Mit der Bitte um eine unabhängige medizinische Betreuung hat sich Xia Liu nun an die Öffentlichkeit gewandt. In einem Brief bittet sie zudem um einen ungehinderten Briefwechsel mit ihrem Mann Liu Xiaobo. Der wird noch immer unterbunden. Zum Tag der Menschenrechte, dem 10. Dezember, machten sich 260 Berufsschüler aus Kempen bei Düsseldorf mit ihrem Berufsschul-Pfarrer Roland Kühne auf den Weg nach Berlin, um vor der chinesischen Botschaft für die Freiheit für Liu Xiaobo und seine Frau zu demonstrieren. Mit von der Partie waren Tom Koenigs, bündnisgrüner Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses im Bundestag, Uwe Schummer (CDU/CSU) und der DDR-Dissident und Liedermacher Karl-Heinz Bomberg. Für die Kosten der Fahrt nach Berlin kamen die Schülerinnen und Schüler selbst auf. Seit Liu Xiaobo 2010 den Friedensnobelpreis verliehen bekam, demonstrieren sie für seine Freilassung.

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