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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2013
Da sein, wo die Wunden der Welt sind
Der Inhalt:

Nachtmusik, tröstlich

von Claudius Grigat vom 20.12.2013

Weltmusik. »Pssst, hör’einfach zu. Stell dein iPhone auf ›lautlos‹ und setz dich …!« Ganz zart werden diese Worte auf dem neuen Album von Paul Armfield gesungen, fast gehaucht. Wer diese Einladung annimmt und sich auf die nun folgenden 48 Minuten einlässt, dem wird das wohl tröstlichste Stück Nachtmusik der letzten Jahre geschenkt: Eine Mischung aus Americana, englischem Folk und Chanson noir, dargeboten von einem Zwei-Meter-Riesen mit Rauschebart, der akustische Gitarre spielt und Kontrabass.

In seinen Liedern erzählt er alltagsphilosophische Geschichten, zum Beispiel von der Ruhe nach dem Sturm oder der Geschwindigkeit der Wolken. Mit beidem kennt er sich als Bewohner der Isle of Wight bestens aus. Und er bringt die Geschichten zum Klingen – mit Akkordeon, Trompete und Piano, aber auch mit Pedal Steel, singen

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