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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 24/2013
Da sein, wo die Wunden der Welt sind
Der Inhalt:

Nahostkonflikt, schräg

von Birgit Roschy vom 20.12.2013

Kino. Wer aus guten Gründen weit weg von zu Hause lebt, für den kann eine Familienfeier ziemlich belastend sein. In dem Film »45 Minuten bis Ramallah« kriegt sich der Hallodri Rafik, der aus Hamburg zur Hochzeit seines Bruders Jamal nach Ostjerusalem geflogen ist, sogleich mit seinem autoritären Vater in die Haare. Doch mitten im Streit stirbt der erzürnte Patriarch. Die Brüder wollen ihm seinen letzten Wunsch erfüllen und ihn in seinem Heimatdorf beerdigen; das aber liegt in der Nähe von Ramallah, in den palästinensischen Autonomiegebieten. Folglich müssen die beiden arabischen Israelis den Leichnam im Kleinbus durch israelische Grenzkontrollen schmuggeln.

Ali Samadi Ahadi, Träger des Deutschen Filmpreises, inszeniert nach dem Muster seiner Komödie »Salami Aleikum« erneut eine turbulente Odyssee. Zwar entpuppe

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