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Manchmal töten Blicke

Die Ausstellung »Distanz und Begehren« stellt die Frage nach Fotografie und Gewalt
von Thomas Seiterich vom 20.12.2013
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Eine Fotografie ist stets auch ein kleiner Gewaltakt. Selbst wenn Fotograf und Modell sich einig sind, muss der oder die Abgebildete sich zwangsweise dem Blick eines anderen anvertrauen. Es gibt keine Porträtfotografie für sich allein, sie erzählt immer vom Verhältnis zweier Menschen, und es ist Dritten anheimgestellt, wie sie diese Bildnisse deuten.

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