Schreiben über Flucht und Folter
von
Valentin Schönherr
vom 20.12.2013
Manche Dinge scheinen zu schrecklich, um sie in der Muttersprache zu beschreiben: Abbas Khider zumindest braucht den Abstand einer fremden Sprache. Der aus dem Irak stammende Autor schreibt seine Romane auf Deutsch; auf Arabisch könne er seine Geschichten nicht erzählen, sagt er. Die Distanz habe er nötig, denn immer geht es in seinen Büchern um die eigenen schmerzvollen Erfahrungen und die seiner Generation.
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Datum der Erstveröffentlichung: 20.12.2013

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