Willkommene Skandale

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Soll man für das letzte Blech Weihnachtsplätzchen und die Frühstückseier an den Feiertagen wirklich Bio-Eier kaufen? In den vergangenen Wochen wurden mehrfach skandalöse Bilder aus Bio-Hühnerställen veröffentlicht, auf denen verdreckte, kranke und halbgerupfte Kreaturen zu sehen waren. Das soll »Bio« sein?
Dazu kam eine Studie der Universität Stanford, die von vielen Medien mit der Schlagzeile »Bio ist nicht gesünder« zusammengefasst wurde. Viele Verbraucher sind jetzt verunsichert: Wozu mehr Geld für Bio ausgeben, wenn es den Tieren gar nicht besser geht? Warum eigens zum Naturkostladen gehen, wenn dessen Nahrungsmittel auch nicht gesünder sind als die konventionellen?
Ist Bio also wirklich besser? Ja. Denn Bio steht für den Verzicht auf Pestizide und Kunstdüng
Bio-UnterschiedeDas Bio-EU-Siegel – sein Logo ist ein Blatt, dargestellt aus zwölf Sternen auf grünem Grund – stellt einen gesetzlichen EU-Öko-Mindeststandard dar. In der Legehennen-Haltung heißt das: Während in konventionellen Ställen 20 000 Hennen und mehr leben, begrenzt die EU-Bio-Verordnung die Zahl auf 3000 Tiere. Deutlich höher als die Bio-EU-Norm sind die Standards der Erzeugerverbände Bioland und Demeter. Bioland-Betriebe bieten ihren Legehennen 25 Prozent mehr Platz an, als der gesetzliche Bio-Standard vorschreibt. Bei Demeter dürfen Kälbern die Hörner nicht ausgebrannt werden.
