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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2018
Letzte Zuflucht
Die Christen und der Staat: Das Ringen ums Kirchenasyl
Der Inhalt:

Schweiz: Aufruhr um Kirchenaustritt feministischer Katholikinnen

Sechs bekannte Katholikinnen aus der Schweiz haben gemeinsam ihren Kirchenaustritt erklärt. In ihrem Manifest »Wir gehen!« begründen sie dies mit der Frauenfeindlichkeit ihrer Kirche und deren »patriarchaler Theologie«. Der »Machtapparat« verneine die Rechte der Frauen und schließe sie aufgrund ihres Geschlechts aus der kirchlichen Hierarchie aus. »Einem solchen System wollen wir als Feministinnen nicht länger angehören: Unsere Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel«, schreiben die frühere grüne Nationalrätin Cécile Bühlmann, die ehemalige Leiterin des Hilfswerks Fastenopfer, Anne-Marie Holenstein, die ehemalige Nationalrätin und Stadträtin von Zürich, Monika Stocker, die feministischen Theologinnen Doris Strahm und Regula Strobel sowie Ruth-Gaby Vermot, frühere Nationalrätin und Mitglied des Europarats. Das Fass zum Überlaufen gebracht habe der Vergleich von Schwangerschaftsabbruch mit Auftragsmord durch Papst Franziskus. In der Schweiz sorgte der Gruppenaustritt für Aufsehen. Während die einen den Mut und die Konsequenz begrüßten, erklärten andere, dieser Schritt schade den kantonalkirchlichen Strukturen der katholischen Kirche in der Schweiz, die ein »Korrektiv zum Klerikalismus« seien.

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