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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2018
Letzte Zuflucht
Die Christen und der Staat: Das Ringen ums Kirchenasyl
Der Inhalt:

Weniger spenden mehr

Im Trend: Tierschutz, Umweltschutz und nationale Projekte

In Deutschland spenden immer weniger Menschen Geld für wohltätige Zwecke. Allerdings steigt der durchschnittliche Betrag einer Spende von 32 auf 35 Euro. Das geht aus einer neuen Studie der Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag des Deutschen Spendenrates hervor. Dessen Geschäftsführerin Daniela Geue erwartet insgesamt einen Anstieg an Spendengeldern im Vergleich zu den vergangenen beiden Jahren. Für 2018 erwartet sie ein Spendenvolumen von mehr als fünf Milliarden Euro. Besonders auffällig ist: Den größten Anteil daran haben Menschen, die älter als siebzig Jahre sind. Unter den Empfängern von Zuwendungen gibt es interessante Verschiebungen zu beobachten. Die Deutschen haben im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr für Umwelt-, Natur- und Tierschutz sowie Sport gespendet. Gesunken sind dagegen die Gelder für Flüchtlinge, Not- und Katastrophenhilfe. Weiterhin erhielten nationale Projekte mehr Spenden, während internationale Projekte weniger berücksichtigt wurden. Rückläufig sind auch die Spenden für evangelische und katholische Organisationen wie die Johanniter oder Misereor, sie sanken um 2,5 Prozentpunkte. Mehr Spenden gingen an nicht konfessionelle Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen oder Greenpeace. Allerdings konnten die beiden großen kirchlichen Hilfswerke Adveniat und Brot für die Welt im Gespräch mit Publik-Forum diesen Trend nicht bestätigen. Sie berichten von steigenden Einnahmen. Vermutlich haben treue Spenderinnen und Spender ihren Beitrag erhöht.

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