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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2018
Letzte Zuflucht
Die Christen und der Staat: Das Ringen ums Kirchenasyl
Der Inhalt:

»Dann brach der Kontakt ab«

von Bettina Röder vom 07.12.2018
Henning Harms engagiert sich für die Anschlagsopfer vom Breitscheidplatz. Seine Schwiegertochter verlor ihre Eltern
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Dieser 19. Dezember 2016 hat mein Leben verändert. Denn unter den zwölf Opfern des Attentats auf dem Berliner Breitscheidplatz waren auch die Eltern meiner aus der Ukraine stammenden Schwiegertochter Valeriya Bagratuni. An diesem Abend schickten sie noch ein Selfie an ihre Tochter. Darauf sind sie mit einem Becher Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz zu sehen. Beide arbeiteten in der IT-Branche in Berlin-Johannisthal. Kurz danach brach der Kontakt zu ihnen ab.

Als wäre dieses Unglück nicht schlimm genug, erlebte meine Schwiegertochter von da an einen unglaublichen Umgang mit ihr als Angehöriger: von überforderten Behörden, für die Menschlichkeit ein Fremdwort ist, bis hin zu einer an Zynismus kaum zu überbietenden Politik. Da ist es gut, dass sich etwa vierzig Menschen, a