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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2017
Wie kommt Gott in die Welt?
Ein muslimisch-christliches Gespräch zum Advent
Der Inhalt:

Personen und Konflikte

vom 08.12.2017

Elizabeth Prommer und Christine Linke, Medienforscherinnen an der Universität Rostock, kritisieren die Darstellung der weiblichen Zeichentrickfiguren in den wichtigsten deutschen Kindersendern. Mädchen und Frauen seien meist »hypersexualisiert« dargestellt, ausgestattet mit »Wespentaillen und Sanduhrfiguren«. Das Mädchenbild im Kinderfernsehen entspreche eher erotischen Fantasien von erwachsenen Männern als realistischen Rollenbildern, so die Forscherinnen.

Roger Waters, ehemaliger Sänger der Band Pink Floyd, wird auf seiner Deutschlandtournee nicht von den Radiosendern der ARD unterstützt. Ihm wird Judenhass vorgeworfen, weil er auf seinen Konzerten Luftballons in Schweineform mit dem Davidstern als Protest gegen Israel aufsteigen lässt. Sein Konzertveranstalter Marek Liebermann, dessen Eltern den Holocaust überlebten, nannte die Entscheidung lächerlich. Das künstlerische Werk von Roger Waters sei weder antisemitisch noch antijüdisch. Wenn die öffentlich-rechtlichen Sender solche Maßstäbe anlegten, dürften sie auch keine Berichte über Martin Luther oder Richard Wagner senden, ohne auf deren Antisemitismus hinzuweisen.

Andreas Hollstein, CDU-Bürgermeister von Altena in Nordrhein-Westfalen, hat nach einem Messerangriff auf seine Person die zunehmende Verrohung der Gesellschaft beklagt. »Wir brauchen nicht nur Leute, die kalt und berechnend an ihrer Karriere interessiert sind, sondern etwas für die Menschen und die Gesellschaft tun wollen.« Altena wurde bundesweit bekannt, weil es mehr Flüchtlinge aufnahm, als es der Verteilerschlüssel verlangt. Hollstein engagiert sich zudem für die Aktion »Gesicht zeigen« und im Kampf gegen rechts. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, warnte vor zunehmender Gewalt gegen Politiker. Diese Verbrechen hätten »eine völlig neue Dimension erreicht«.

Ilse Junkermann, Bischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, erhält vom Landeskirchenrat keine Verlängerung ihres Mandats und muss deshalb im August 2019 ihr Bischofsamt abgeben. Zur Begründu

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