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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2016
Mit Feinden reden
Ex-Diplomat Michael Steiner über die Magie des Verhandelns
Der Inhalt:

Aufgefallen
Wie im Märchen

von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 02.12.2016
Die Geschichte von Ilhan Omar erinnert an den Mythos »vom Tellerwäscher zum Millionär«: vom Flüchtlingsmädchen zur US-Abgeordneten
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Ilhan Omar hat es dreifach schwer im Amerika eines Donald Trump: Sie ist schwarz. Sie ist eine Frau. Und sie ist Muslima. Doch kürzlich wurde die 34-jährige Mutter dreier Kinder im US-Bundesstaat Minnesota für die Demokratische Partei gewählt, um ins dortige Repräsentantenhaus einzuziehen.

Ilhan Omar wurde 1982 in Somalia geboren. Als eines von sieben Geschwistern wuchs sie in einer Männerwelt auf: Ihre Mutter, eine Jemenitin, starb früh. Geprägt hat Omar vor allem ihr Großvater Abukar. Bildung und Kultur wurden hochgehalten im Hause der Familie, doch dann begann der Bürgerkrieg. Sie entging nur knapp einem Angriff von bewaffneten Clans; den Anblick der Einschusslöcher an den Wänden wird Omar nicht mehr vergessen. Die Familie floh und landete in einem Flüchtlingslager