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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2016
Mit Feinden reden
Ex-Diplomat Michael Steiner über die Magie des Verhandelns
Der Inhalt:
Reformation am Rande

Schwester Caritas im Widerstand

von Thomas Seiterich vom 02.12.2016
Caritas Pirckheimer entschied sich gegen die Reformation. Sie blieb Nonne. Dabei half ihr Reformator Philipp Melanchthon

Die fränkische Ordensfrau Caritas Pirckheimer kommt gesellschaftlich ganz von oben. Sie wird am Frühlingsbeginn 1467 in Eichstätt geboren, als Tochter des Juristen und Diplomaten Johannes Pirckheimer und seiner Frau Barbara Löffelholz. Als Älteste von vermutlich zwölf Kindern wächst Pirckheimer in einer der wohlhabenden, tiefreligiösen Nürnberger Patrizierfamilien auf. Sie ist zeitlebens Katholikin – und zugleich eine Verfechterin der Religions- und Gewissensfreiheit. Als im Jahr 1525 in Nürnberg die Reformation eingeführt wird, wehrt sie sich gegen die Aufhebung ihres Klosters. Mit Erfolg. Denn die hoch gebildete Ordensschwester erhält massive Unterstützung durch keinen Geringeren als den Reformator Philipp Melanchthon.

Wie wird damals ein Mädchen zu einer der führenden Gestalten der Nürnberger Stadtgesellschaft? Mit zwölf Jahren kommt Barbara

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