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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2016
Der Inhalt:

Der Held vom Hudson River

von Birgit Roschy vom 02.12.2016
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Kino. Der Film beginnt mit einer Katastrophe: Ein Pilot versucht verzweifelt, einen Platz zur Landung zu finden, weil ein Schwarm Gänse beide Triebwerke lahmgelegt hat; das Flugzeug rast über New York in ein Gebäude. In seinem Alptraum sieht Flugkapitän Chesley »Sully« Sullenberger, wie alles gekommen wäre – hätte er den Airbus nicht mit traumwandlerischer Sicherheit auf dem Hudson River notgelandet. Die spektakuläre Notwasserung, bei der die 155 Passagiere auf den Tragflächen auf ihre Bergung warteten, wäre selbst einem James-Bond-Drehbuchautoren zu verrückt erschienen. Nur einem so mätzchenfreien alten Cowboy wie dem 86-jährigen Regisseur Clint Eastwood und einem in vielen Heldenrollen geeichten Tom Hanks konnte es gelingen, die 208 Sekunden kurze Notlandung nicht als Katastrophenspektakel, sondern als Charakterstudie nachzuerzählen. So kreist die Inszenierung um den Mann, der das Unglück verhinderte – und sich hinterher vor einem Untersuchungsausschuss verantworten musste, weil möglicherweise gegen Regeln verstoßen wurde. Bei den teils aggressiven Befragungen setzt sich aus Rückblenden das Porträt eines Profis zusammen, dessen Instinkt, Besonnenheit und jahrzehntelange Erfahrung in dem einzigartigen Flugmanöver kulminierten. Dieser Held, der sich nicht als Held fühlt, ist sichtlich ein Mann nach Eastwoods Geschmack.

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