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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2016
Mit Feinden reden
Ex-Diplomat Michael Steiner über die Magie des Verhandelns
Der Inhalt:

M
wie Museum: Gedenken im Dunkel

von Josefine Janert vom 02.12.2016

Berlin. Dieses Museum ist nicht nur ein Ort, an dem Exponate ausgestellt werden. Es ist auch ein Gedenkort, ein Kunstwerk. Das Jüdische Museum Berlin führt die Besucher zunächst auf drei sich kreuzenden Achsen durch den

Altbau, das 1735 erbaute Kollegienhaus. Eine Achse symbolisiert das Exil, eine andere den Holocaust, die dritte ist die Achse der Kontinuität.

Die Achse des Holocausts endet in einem 24 Meter hohen Turm aus Beton. Nur durch einen schmalen Schlitz dringen Licht und der Lärm der Stadt in das Monstrum. Der Besucher bleibt im Halbdunkel seinen Gedanken überlassen. Die Achse des Exils führt in einen Garten mit 49 bepflanzten Betonstelen. Der Boden ist schräg. Hier kann einem schummerig werden, so wie etwa den Emigr

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